13.09.2017   Höfken eröffnet Auenbecken und startet Umweltbildungsprojekt
 

„Die Forschungsstation Eußerthal generiert nicht nur Wissen – sie macht Wissen ums Wasser erlebbar. An diesem attraktiven Lernort können Schüler und Studenten das Ökosystem Wasser mit Fischen, Krebsen oder Amphibien und seine Bedeutung für uns Menschen erkunden“, erklärte Umweltministerin Ulrike Höfken heute in der ‚Ökosystemforschung Anlage Eußerthal‘ zur Einweihung der renaturierten Auenbecken und zum Start des Umweltbildungsprojekts „Nature Lab“. Die Universität Koblenz-Landau betreibt die Forschungsstation auf dem Gelände der ehemaligen Fischzucht des Landesfischereiverbandes Pfalz mit finanzieller Unterstützung des Landes. Nach dem Startschuss für die Bauarbeiten vor etwa einem Jahr sind nun die ehemaligen Fischbecken renaturiert. Hier kann nun geforscht und gelehrt werden. Für die Forschungs- und Bildungsvorhaben überreichte Höfken einen Förderbescheid über 420.000 Euro.

Schritt für Schritt entwickele sich hier mitten im Biosphärenreservat Pfälzerwald ein Zentrum für Ökosystemforschung, mit zwei Freilandlaboren und einem besonderen außerschulischer Lernort, so Höfken. Neben Infotafeln entlang der Forschungsstation Eußerthal können Schüler verschiedener Altersgruppen Kursangebote ergänzend zum regulären Unterricht wahrnehmen. Mit der Grundschule Ramberg-Eußerthal besteht bereits eine Zusammenarbeit. Zudem gibt es Ferienkurse und ein Online-Angebot. Mit dem Bildungsangebot erfülle die Station zugleich einen Beitrag zum Umweltverständnis und zur Regionalentwicklung im Biosphärenreservat. „Die Kombination von Gewässer- und Artenschutz mit Wissenschaft und Umweltbildung ist ein Modell auch für andere Regionen im Land“, sagte Höfken. Die Ministerin dankte der Universität, dem Team der Station, dem Landesfischereiverband Pfalz, den Gemeinden Annweiler und Eußerthal sowie der Grundschule Ramberg-Eußerthal für ihr Engagement.

„Für den Erhalt unserer biologischen Vielfalt spielt die Forschung zur Gewässerökologie eine wichtige Rolle. Erst 70 Prozent unserer Flüsse und Bäche sind in dem guten ökologischen Zustand, den die EU-Wasserrahmenrichtlinie vorgibt. Es gibt also noch viel Handlungsbedarf“, so Höfken. Mit der Aktion Blau Plus wie auch mit der kleinen Schwester, der Aktion Grün, unterstütze das Ministerium daher Aktivitäten wie die Forschungsstation. Das Land fördere die gesamten Aktivitäten auf der Anlage Eußerthal mit einer Million Euro.

Mehr Information zur Forschungsstation Eußerthal im Internet unter https://www.uni-koblenz-landau.de/de/eeres

eroeffnung auenrenat

Übergabe des Förderbescheides durch Staatsministerin Ulrike Höfken an Kurt Wagenführer, Bürgermeister der VG Annweiler

Verantwortlich (i.S.d.P):
Stefanie Lotz, Pressesprecherin
Josephine Keller, Pressesprecherin
MINISTERIUM FÜR UMWELT, ENERGIE, ERNÄHRUNG UND FORSTEN
Bild: LFV Pfalz

 

15.08.2017   SGD Süd siedelt wieder Aale im Rhein an - Verlängerung der Artenschonzeit

Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd hat zum Schutz abwandernder Blankaale ein allgemeines Fangverbot im Rhein vom 1. Oktober eines jeden Jahres bis zum 1. März des Folgejahres per Allgemeinverfügung erlassen.

In dieser Zeit darf die Fischerei auf Aal im Rhein und in den angrenzenden Stillwasserflächen und Häfen mit dauerhafter Verbindung zum Rhein nicht ausgeübt werden. Dieses Verbot gilt für den Fang mit allen Geräten und Methoden der Freizeitfischerei wie auch der Berufsfischerei; in der Pfalz gibt es noch drei Betriebe. Ausnahmegenehmigungen zum Fang von Aalen können in begründeten Fällen durch die Obere Fischereibehörde bei der SGD Süd erteilt werden. Diese Regelung ist befristet bis zum 1. März 2020.

Seit dem Jahr 2004 wurden durch die SGD Süd kontinuierlich Besatzmaßnahmen durchgeführt. Die ausgesetzten Aale waren zwischen 9 bis 12 Gramm schwer und circa 10 Zentimeter lang. Jährlich werden insgesamt bis zu 100.000 Aale besetzt.

Für die Besatzdurchführung wird das rheinland-pfälzische Mess- und Untersuchungsschiff „MS Burgund" genutzt. Auf der „MS Burgund" können die nötigen Fischbecken zur Zwischenhälterung angebracht werden. Mit einer fest installierten Pumpe können Becken mit frischem Zulaufwasser aus dem Rhein versorgt werden.

Fischbesatzmaßnahmen werden zur Erhaltung und Bestandsstützung von gefährdeten Fischarten durchgeführt. Somit können gefährdete Fischarten in ihrer Art erhalten werden.

Der Besatzerfolg wird in einem Monitoring-Programm über eine Auswertung der Fangergebnisse der Freizeit- und Berufsfischerei überprüft. Auf Grundlage dieser erfassten Daten können Rückschlüsse über den Zustand und die Entwicklung gezogen werden. Es ist dabei erkennbar, dass die Besatzmaßnahmen durch die SGD Süd als erfolgreich eingestuft werden können. Nach den Besatzmaßnahmen können durchaus höhere Dichten von Aalen an den besetzten Lebensräumen festgestellt werden.

Der Aal erreicht eine maximale Körpergröße bis zu 1,20 Meter. Er ernährt sich hauptsächlich von Kleinlebewesen und im Alter auch von anderen Fischen.

Zur Fortpflanzung führt der Aal eine sehr weitgestreckte Wanderung durch. Kurz vor der Geschlechtsreife wandert der Aal von den süßwassergeprägten mitteleuropäischen Bächen und Flüssen stromabwärts in die Nordsee. Von der Nordsee aus zieht der Aal durch den Atlantischen Ozean zur Sargassosee. Dort geben die Elterntiere in mehreren hundert Meter Wassertiefe ihre Eier ab und versterben nach der Eiabgabe. Die geschlüpften Larven lassen sich dann mit dem Golfstrom in Richtung der europäischen Küste verdriften. Von dort aus ziehen die Jungaale (Glasaale) in die Mündungsbereiche der großen europäischen Ströme und wandern dann gegen die Strömung in die Bereiche der Bäche und Flüsse auf, in denen die Abwanderung der Elterntiere begonnen hatte.

 

Quelle: Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd, Neustadt an der Weinstraße

01.11.2016   Elektronische Daten- und Bestandserhebung 2017

Nichts im Vereinswesen ist ärgerlicher als nicht zustellbare Post an die Mitglieder, bei Ihnen im Verein genauso wie bei uns im Verband. Deshalb steht für unsere Mitgliedsvereine seit heute wieder die elektronische Form der Daten- und Bestandserhebung zur Verfügung. Damit lassen sich alle Veränderungen von Anschriften, neugewählte Personen und die aktuelle Anzahl Ihrer Vereinsmitglieder übermitteln.

Zusätzlich zur elektronischen Form versenden wir an alle Vereine mit der Weihnachtsausgabe des Setzkeschers ein Formular in Papierform. Vereine, welche diese Art der Datenübermittlung nicht wünschen, schicken das ausgefüllte Formular bis zum 15. Februar 2017 per Post oder Fax zurück an die Geschäftsstelle.


05.10.2016   Umweltministerin Höfken eröffnet die Forschungsstation Eußerthal

„Mitten im Pfälzerwald eröffnet die Forschungsstation Ökosystemforschung Eußerthal als Zentrum für Wissenschaft, Forschung und Umweltbildung der Universität Koblenz-Landau“, erklärte Umweltministerin Ulrike Höfken heute zur Eröffnungsfeier.


16.04.2016   135. Jahreshauptversammlung – Ein kurzer Überblick

Bei der 135. Mitgliederversammlung berichteten die Vorstandsmitglieder heute von der weiterhin gesunden Entwicklung des Verbandes, was die Vereinsvertreter mit der einstimmigen Entlastung für das vergangene Jahr honorierten.


07.03.2016   Einladung zur 135. Jahreshauptversammlung

In den nächsten Tagen erfolgt mit dem Postversand die offizielle Einladung zur 135. Jahreshauptversammlung des Landesfischereiverbandes Pfalz am 16. April 2016 in Münchweiler an der Alsenz.


11.01.2016   Stabübergabe beim Sportfischer- und Fischzuchtverein Wörth

Ab 10. Januar 2016 bilden Thomas (1. Vorsitzender) und Jürgen Wüst (2. Vorsitzender) zusammen mit Bernd Leonhart (Finanzen) das neue Trio an der Spitze des Vereins. Manfred Schmitz, der das Amt ...

16.06.2017   Jugend trifft sich beim Zeltlager

Ludwigswinkel ist in diesem Jahr der Treffpunkt der Verbandsjugend zum traditionellen Zeltlager über das lange Wochenende nach Fronleichnam. Dort bewirtschaftet der Angelclub „Petri Heil“ Pirmasens sehr gepflegte und landschaftlich schön gelegene Gewässer.

Kein Wunder also, dass die etwa 40 Teilnehmer samt ihren Betreuern sehr angetan sind. Und weil sowohl das Wetter als auch die Laune der Fische mitspielt, sind alle sehr entspannt bei der Sache. Erste Fänge landeten bereits im Räucherofen. Nicht nur das Fangen, sondern auch die sinnvolle Verwertung dieser hochwertigen Nahrungsquelle ist Teil des Programms.

Doch das Angeln steht nicht alleine im Vordergrund. Zeit für gemeinschaftliche Spiele, schwimmen im nahegelegenen Badesee und Casting-Übungsstunden sind fest eingeplant. Für das Castingturnier am Samstag warten wieder viele tolle Ehrengaben nicht nur auf die Platzierten. "Jeder Teilnehmer darf sich seine ganz persönliche Erinnerung an das Zeltlager aussuchen und diese mit nach Hause nehmen", so das einstimmige Motto der drei LFV-Jugendreferenten.

Schnell ist der erste Tag vorüber und dann heißt es für die Betreuer nach dem Weckruf: Frühstück richten und das Mittagessen vorbereiten. Schließlich fördert frische Luft den Appetit, und der war bei unseren Teilnehmern, auch dank des Küchenteams, schon immer sehr groß.

    

         

 

 

 

 

 

 

 

19.04.2017     Brandstiftung am Mohrmühlweiher
 
Brandstiftung WaldmohrMan muß vieles nicht verstehen! Und diese Episode reiht sich nahtlos in diese Verständnislosigkeit ein. Das tolle Insektenhotel am großen Mohrmühlweiher wurde in Brand gesteckt. Aufmerksame Spaziergänger verständigten sofort Vorstandsmitglieder des ASV Waldmohr, die vor Ort waren und schnell Eimer zur Hand hatten, um Schlimmeres zu verhüten. Eindeutige Brandursache: Brandstiftung, so die Feststellung der Polizei, die die Anzeige aufnahm.
 
Sicher, die Insektenwelt braucht solch ein von wenigen begeisterten Mitgliedern gebautes Insektenhotel nicht zum Überleben. Aber es setzt ein Zeichen für unser Bewußtsein, daß wir die Umwelt brauchen. Das wird mit Füßen getreten und darauf herum getrampelt. Daß ein solches Feuer mit Leichtigkeit auf den angrenzenden Wald hätte übergreifen können, ignorierten die Brandstifter dabei leichtfertig. Führte blinde Zerstörungswut nicht schon weit genug? Mußte das denn sein? Sind die Brandstifter jetzt vielleicht auch noch stolz auf das, was sie damit fertig gebracht haben? Unser Urteil: Armselig!